Getreide-Abo

Abschied vom Getreide-Abo

Bioland Getreide alle SortenVon Anfang 2011 bis jetzt, Ende 2017, haben wir das Getreide-Abo angeboten. Mit etwas Schwermut stellen wir dieses Angebot zum 01. November 2017 jetzt ein. Alle Bestands-Abonnenten werden natürlich zuverlässig bis zum Ende der Laufzeit weiterhin mit monatlich 10 kg Biogetreide beliefert.
Gründe für das Ende des Getreide-Abo + Getreidemühle ist die nachlassende bzw. sich ändernde Nachfrage nach dem Getreide-Abo. Immer mehr interessierte Kundinnen und Kunden fragen nach individuellen Getreidezusammenstellungen. Oft ohne Weizen oder gleich ganz ohne glutenhaltige Getreidesorten. Die dann gefragten Getreidesorten können wir aber wegen zu starken Preisschwankungen je nach Erntejahr nicht auf 2 Jahre im Voraus zuverlässig kalkulieren. Das ist nur mit den Sorten möglich, die hier vor Ort von unserem Getreidelieferanten, dem Biohof Struwe, auch selber angebaut werden: Weizen, Roggen, Dinkel und Nackthafer. Auch da gibt es gelegentliche Preisänderungen, bei schlechter Ernte nach oben, bei guter Ernte dann auch wieder nach unten. Aber die Schwankungen sind bei den heimischen Sorten überschaubar und trafen nie alle Sorten gleichzeitig. Deswegen konnten wir gemeinsam den Preis für ein 10-kg-Mischpaket aus diesen 4 Getreidesorten immer sehr stabil halten. weiterlesen

Getreide – gleicher Inhalt in neuer Verpackung

Biogetreide in neuer Verpackung

Liebe Kundinnen und Kunden,

Als Getreidekunde bei getreidemuehlen.de werden Sie sich z.Zt. vielleicht fragen, warum unser Bio-Getreide jetzt in neuen Verpackungen kommt. Und warum die Tüte, die Sie jetzt geliefert bekommen, u.U. anders aussieht, als in unserem Shop abgebildet.

Hintergrund dafür ist

Die Fa. Davert hat die Abfüllung des Getreides in den beliebten und bekannten 2,5-kg-Papiertüten mit Tragehenkel leider aus Kostengründen eingestellt. Davert füllt statt dessen jetzt 2 kg-Tüten in verschweißter Folienverpackung ab. In Folienverpackungen kann vollautomatsich maschinell abgefüllt werden, Papiertüten mit Henkel hingegen müssen per Hand abgefüllt und zugenäht werden.

Die Papiertüten haben aus unserer Sicht aber viele Vorteile:

  • das Material ist ökologisch aus 100% Papier, was problemlos recyclebar ist
  • die Tüten mit Henkel sind viel besser zu tragen als die unhandlichen 2 kg Folienverpackungen ohne Henkel
  • für den Versandhandel sind die Papiertüten ebenfalls besser geeignet, weil sie im Gegensatz zu Folienverpackungen so gut wie nie beim Transport aufplatzen, auch wenn der Karton mal hinfällt

Deswegen füllt jetzt der Biohof Struwe, dessen hofeigenes Getreide Dinkel, Weizen und Roggen wir schon lange in unserem Shop anbieten, auch die anderen Sorten Getreide für uns in 2,5 kg-Papiertüten ab.
Das Getreide in den Davert-Verpackungen wird in den nächsten Wochen nach und nach nicht mehr lieferbar sein. Statt dessen wird genau das gleiche Getreide dann in anderen Tüten ausgeliefert. Für kurze Zeit werden diese anderen Getreidesorten (Nackthafer, Hirse, Reis, 5-Korn-Mischung usw.) in den braun-grünen Tüten vom Biohof Struwe ausgeliefert. Demnächst dann in rot-braunen „getreidemuehlen.de“-Papiertüten.
Auch das ist eine kleine Umstellzeit, weil diese Tüten erst gestaltet und gedruckt werden mussten.

Bio-Getreide in Tüten von Davert, Struwe und getreidemuehlen.de

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Buchweizen aus Deutschland

Bio BuchweizenBuchweizen aus Naturland-Anbau

Buchweizen ist eine alte Nutzpflanze, die vermutlich ursprünglich aus China stammt. Buchweizen wurde vom späten Mittelalter an bis ins 18. Jahrhundert hinein in Europa und auch Deutschland viel angebaut. Dann aber durch die Kartoffel von unseren heimischen Äckern verdrängt. Buchweizen aus heimischem Anbau ist deswegen im Handel seit vielen Jahren kaum zu finden. Mittlerweile wird Buchweizen in kleinen Mengen auch wieder in Deutschland angepflanzt. Buchweizen stellt wenig Ansprüche an den Boden, ist aber sehr kälteempfindlich. Kälter als 3 °C darf es von Ausaat bis Ernte nie sein. Unser Bio-Buchweizen wird auf einem Naturland-Biohof in der Holledau in Bayern angebaut. Buchweizen ist botanisch betracht kein „echtes“ Getreide sondern ein Knöterichgewächs. Aber mit vielen Eigenschaften von Getreide, deswegen wird Buchweizen auch als „Pseudogetreide“ bezeichnet. Buchweizen ist sehr weich und fettarm und kann mit jeder üblichen Getreidemühle gemahlen werden.

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Bio Mais

Speisemais aus biologischem Anbau

Bio MaisBio-Speisemais gibt es leider in kaum einem Bioladen zu kaufen, meistens gibt es nur Popcorn-Mais. Der lässt sich aber mit Getreidemühlen nicht mahlen. Wir haben lange gesucht und sind jetzt in Zusammenarbeit mit dem Biohof Struwe fündig geworden: Von einem kleinen Naturland-Betrieb in Bayern beziehen wir nun Bio-Speisemais. Der in zweiter Generation biologisch bewirtschaftete Betrieb liegt in der sonnenverwöhnten Holledau. Dort sind die klimatischen Bedingungen gegeben, um auch Bio-Speisemais anbauen zu können. Der Biomais wird beim Erzeuger getrocknet und dann vom Biohof Struwe für getreidemuehlen.de gereinigt und abgefüllt.

Mais ist die älteste bekannte Kulturpflanze, die es gibt. Er wird seit mind. 3700 Jahren v. Chr. landwirtschaftlich angebaut und zur Ernährung genutzt. Nach Europa kam er 1525 n. Chr. durch Christoph Kolumbus und wird seit dem auch hier angebaut.

Ab sofort ist der Bio Speisemais in der günstigen 2,5-kg-Tüte bei getreidemuehlen.de lieferbar!

Keimsaat und Schimmel

Schimmelbildung bei der Sprossenzucht

Zu viel Unsicherheit bei der Sprossenzucht führt immer wieder das Thema „Schimmel“. Die gute Nachricht zuerst: Bei Verwendung hochwertiger Keimsaaten für die Sprossenzucht und richtiger Anwendung entsteht in den seltensten Fällen wirklich Schimmel. Faserwurzeln - kein SchimmelMeistens werden die pelzig-flaumigen weißen Faserwurzeln der jungen Sprossen mit Schimmel verwechselt. Rein optisch sehen diese wirklich wie weißer Schimmel aus, aber machen Sie einfach die Geruchsprobe: Schimmel riecht modrig, Faserwurzeln hingegen riechen – je nach Keimsaat – eher frisch, bisweilen scharf-kräftig. Diesen weißen Flaum – die Faserwurzeln – bilden insbesondere die Keimsaaten Senf, Rettich, Radieschen und Alfalfa beim Wachstum. Aber auch Getreide (Weizen, Dinkel, Hafer …) bildet Faserwurzeln beim Keimen. Wenn Sie also den Verdacht auf Schimmel haben: Erst dran riechen, bevor Sie die gesunden, frischen Sprossen wegwerfen!
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Vanillekipferl

85 g Butter schaumig rühren, 1 Eigelb, 50 g flüssigen Honig, das Mark einer  ½ Vanilleschote und 1 Prise Meersalz unterrühren. Mit 130 g Weizen, 50 g Dinkel und 50 g Mandeln – alles frisch vermahlen – verkneten. Den Teig 1 Stunde kühl stellen und anschließend nochmals durchkneten. Aus walnußgroßen Stücken Kipferl formen, auf ein Backblech setzen und 12 Min. bei 200 °C goldbraun abbacken. Aus dem Ofen nehmen und sofort in einer Mischung aus 30 g gemahlenen Mandeln und ½ Teelöffel Zimt wälzen.
Tipp: Mandeln entweder fein gemahlen kaufen oder mit einer Nussmühle fein reiben.

Guten Appetit!

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Kombimühlen – Getreide mahlen und Flocken quetschen

Getreidemühle + elektrische Flockenquetsche

Kombimühlen von Komo, Schnitzer und WaldnerEs gibt nur wenige sog. Kombimühlen. In diesen Geräten arbeitet eine leistungsstarke Getreidemühle und eine elektrische Flockenquetsche in nur einem Gehäuse. Kombimühlen sind günstiger und platzsparender als zwei einzelne vergleichbare Geräte, mit 500 – 600 EUR aber trotzdem nicht gerade ein Schnäppchen.
Oft findet sich in der Küche kein Platz für eine handbetriebene Flockenquetsche, weil diese fast immer einen Platz an einer Arbeitsplatte, Tischplatte o.ä. benötigen und dort mit einer Zwinge befestigt werden müssen. Dann kann eine Kombimühle die geeignete und bequeme Lösung sein. Auf Knopfdruck morgens für die ganze Familie frische Haferflocken in kurzer Zeit quetschen ist sehr praktisch.
„Erfunden“ wurde die Kombimühle Mitte der 90er Jahre von Fa. Schnitzer, dort wurde die „Vario“ entwickelt, die bis heute hergestellt wird. Komo folgte mit seiner „Duett 100“ und „Duett 200„. Die „jüngste“ und gleichzeitig kleinste Kombimühle kommt aus Österreich von der Fa. Waldner-Biotech, die „Combistar
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